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Events & Berichte

Bilder vom Jade - Weser - Port - Cup 2011 - Wilhelmshaven        

 

Segeltörn "Ruck - Zuck" - Bornholm und zurück! - Juni 2011

Mit der fast 19 Meter langen Stahlketsch "Seelord" segelten in der diesjährigen Saison vier Mitglieder der Marine- und Segelkameradschaft 1909 Marburg e. V. bei starken bis stürmischen Winden in einer Woche von der Sonneninsel Fehmarn zur Sonneninsel Bornholm und zurück.

Mit an Bord waren Gäste aus Marburg und Bremen.

Aber ein großes, schweres Stahlschiff benötigt natürlich kräftigen Wind. So konnte die Distanz von Fehmarn nach Bornholm, rund 140 Seemeilen (etwa 250 km), nonstop in knapp 22 Stunden zurückgelegt werden.

Vom Zielhafen Rönne, der Hauptstadt Bornholms, führte ein Tagesausflug mit einem Kleinbus die Segelcrew zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Zunächst in den Nordwesten, zur 1.300 Jahre alten Ruine der Vikingerburg Hammershus, die später auch von den Kaufleuten der Hanse benutzt wurde. Sie ist die größte Burgruine Europas. Anschließend wurde die Olskirke besichtigt. Vor rund 800 Jahren gebaut, gilt sie als älteste Rundkirche Europas.

Entlang der Nordostküste lagen viele kleine pittoreske Häfen am Weg, die allemal einen Abstecher wert waren. Stellvertretend für sie seien hier die Häfen von Gudhjem und Svaneke genannt. Zwischendurch blieb ausreichend Zeit, das Gold Bornholms zu genießen. Der Volksmund sagt, die Bornholmer machen aus Silber Gold. Gemeint sind die silberfarbenen Heringe, die nach dem räuchern gold glänzen. Eine Köstlichkeit, die sich kein Bornholm - Besucher entgehen lassen darf.

An der Ostküste steht weithin sichtbar die Windmühle des Ortes Aarsdale. Bei vollem Betrieb darf man die alte hölzerne Antriebstechnik besichtigen. Das geniale Räderwerk versetzt die Besucher immer wieder ins Staunen.

Bevor die Fahrt zum Abschluss der Besichtigungstour auf den mit 148 Metern höchsten Berg Bornholms, mit dem Aussichtsturm Rytterknaegten führte, unternahmen die Törnteilnehmer noch einen ausgiebigen Spaziergang durch das große Dünengebiet Dueodde im Südosten der Insel. Von hier wurde in vergangenen Jahrhunderten, feinster weißer Sand für Eieruhren in alle Welt exportiert.

Die Rückreise mit der Yacht Seelord begann zunächst mit mäßigen Winden. Sie führte nach nur einem Stop in Saßnitz, bei Starkwind südlich um die Insel Rügen herum. Vorbei an Stralsund durch den Strelasund zurück nach Fehmarn. Mit bemerkenswerten Erlebnissen auf See und wunderschönen Erinnerungen an Bornholm im Seesack, wurde am Ende der Woche die Yacht Seelord wieder im Ausgangshafen Burgtiefe festgemacht.

 

Hof- / Sommerfest 2011 der Firma Niderehe in Marburg, Schwanallee

Bilder hier!

 

Teilnahme am Jade - Weser - Port - Cup 2010                                     

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Traditionsreise zum JWPC nach Wilhelmshaven.

Bereits zum achten mal nahmen wir in diesem Jahr, vom 01. bis 4. Oktober 2010, an den Veranstaltungen rund um den Jade-Weser-Port-Cup in Wilhelmshaven teil. Dieses mal beteiligten sich auch wieder Kameraden aus Bremen, Emden und Wetzlar. Wie in den Jahren zuvor, wohnten alle Teilnehmer auf dem Museums - Feuerschiff  "Weser".

Den Abend des Anreisetages verbrachten wir wie immer gerne in der Marinekneipe "Zur Kogge".

Die Begleitfahrt der Traditionssegler - Regatta, die jedes mal einer der Höhepunkte ist, wurde zusammen mit Freunden aus Wilhelmshaven, mit dem Marinekutter "Nordwind" durchgeführt, der vom Marinemuseum Wilhelmshaven gechartert worden war.

Zum gemeinsamen Ausschleusen trafen wir uns am Samstag frühmorgens mit den Traditionsseglern in den Schleusenkammern der 4. Einfahrt. Die Armada von weit mehr als 30 Seglern zur selben Zeit zu schleusen, war für die einst größte Seeschleuse Europas kein Problem.

Unter Motor wurde der Marinestützpunkt passiert, um danach bei frischem Wind aus Südosten auf die Jade hinauszusegeln. Schnell hatte sich das Regattafeld an der Startlinie formiert, um pünktlich mit dem Startschuss der Küstenwache auf die Bahn zu gehen. Für jeden Seefahrtsromantiker wurde die Oldtimer - Regatta bis zur Wendemarke, unweit der Insel Wangerooge, zum Hochgenuss.

Allen voran segelte die auch im Binnenland durch Ihre Werbung für eine Brauerei bekannte grüne Dreimastbark "Alexander von Humboldt". Ihr folgten Zwei- und Dreimastschoner unterschiedlicher Größe und Segler mit vielen verschiedenen Takelungsarten, die zum größten Teil aus den Niederlanden angereist waren. Viele kleinere Segelyachten aus dem eigenen Land, gaben der Szene einen besonderen Reiz.

Zurück nach Wilhelmshaven mussten leider viele Schiffe mit Motorhilfe fahren, weil der Wind fast direkt von vorne kam.

Die Begeisterung war riesig, als die Segler auf dem Weg in den Innenhafen, die 100 Jahre alte "Kaiser - Wilhelm - Brücke" (die älteste Drehbrücke Europas) passierten und mit musikalischer Untermalung am Bontekai festmachten.

Ein köstliches Menue am Abend im Marine - Offizierskasino rundete den Tag perfekt ab.

Am Sonntag wurde die "Berlin", eines der beiden größten Versorgungsschiffe der Deutschen Marine, ausgiebig besichtigt. Besonderes Interesse fand das MERZ (Marineeinsatzrettungszentrum), welches an Bord der Berlin bei der Tsunami - Katastrophe in Südostasien erfolgreich zum Einsatz kam.  Es verfügt über alle Einrichtungen eines landesüblichen Krankenhauses.

Am Sonntag Abend trafen wir uns bei Klaus Niderehe, zu einer von ihm organisierten Rezitierung humoristischer Gedichte, um die Kunstfigur "Kuddel Daddeldu", des deutschen Schriftstellers, Kabarettisten und Malers "Joachim Ringelnatz". Von seiner Dachterrasse aus bewunderten wir das große  Feuerwerk über dem Binnenhafen von Wilhelmshaven.

In der Marinekneipe "Zur Deichbrücke" klang der Sonntag endgültig aus und am späten Montag Vormittag traten wir die Heimreise im "Westerwald Express" an. "Gunni", der Vorsitzende der MK Wetzlar, chaufierte uns, wie schon auf der Hinfahrt, sicher nach hause.

 

Sommerfest 2010  mit Sicherheitstraining und Badespass für die Kleinsten

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Das diesjährige Sommerfest am Samstag, 10. Juli 2010, wurde mit dem Einstieg in die künftige Jugendarbeit verbunden.

Beim Sicherheitstraining mit Badespass hatten unsere Kleinsten mit ihren Gästen großen Spass und viel Freude. Rettungswesten ausprobieren oder einfach nur plantschen und toben in den beiden Pools! Was gibt es Schöneres bei diesen hochsommerlichen Temperaturen? Auch das Trockensegeln im Opti machte viel Spass. Natürlich liessen es sich auch die großen nicht nehmen ins kühle Nass einzutauchen. Sogar für einen Bistro - Tisch war zeitweilig Platz in einem der Becken. Im kühlen Nass stehend, schmeckte das kühle Bier um so besser. Doch das abendliche Sommerfest für die Erwachsenen, fiel dem Party - Patriotismus zum Opfer. Ab 20.00 Uhr regierte auschliesslich "König Fussball". Nur wenige hielten bis 23.00 Uhr im MSK - Heim die Stellung. So ganz nebenbei sorgte das Grillfeuer auch für die nötige Glut, um unseren neuen Bier - Tischen und Bänken unser Brandzeichen einzubrennen. Für die Analen wurde alles im Logbuch festgehalten.

 

Edersee - Segeltoern mit Marinekutter "Herrmann" Juni 2010                       

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Edersee - Segeltörn mit Traditionsschiff.

Nach vier Jahren Abstinenz, veranstalteten wir, am Samstag, dem 26. Juni 2010, mit dem Traditionssegler "Herrmann" wieder einen Segeltörn auf dem Edersee. Dieses mal nahmen sechs Mitglieder der MSK und sechs Freunde vom Shanty - Chor "Achtern Diek" der Marinekameradschaft Wetzlar teil.

Nach dem Eintreffen beim "Segel Club Asel Süd", dem Eigentümer des Segelkutters, wurde das Traditionsschiffchen klargemacht und die Crew, die sich aus Frauen und Männer zusammen setzte, eingewiesen.

Kurze Zeit später legten wir mit dem Zweimast - Segelkutter, bei traumhaftem Sommerwetter, ab. Das Törnziel war der sechs Kilometer entfernte Ort bzw. Hafen Rehbach. Leider überzeugte der Wind nicht immer, so dass die Crew immer mal zu den Arbeitsriemen (so heißen die Ruder auf einem Kutter) greifen musste, um das Schiff mit Muskelkraft vorwärts zu bewegen. Dadurch bedingt brauchten wir vier, statt der angepeilten zwei Stunden, um den Zielhafen zu erreichen. Doch das störte niemanden bei diesem herrlichen Sommerwetter und der wunderschönen Landschaft des Edersees.

Nach einem vorzüglichen Essen bei "Nico", im Restaurant "Fischerhütte", legten wir wieder in Richtung Heimathafen "Asel Süd" ab. Auf der Rückreise zeigte der Wind ein klein wenig mehr Verständnis für uns, weshalb die Rückreisezeit eine halbe Stunde kürzer war und die Riemen seltener zum Einsatz kamen. Unterwegs hatte der eine oder andere sogar Gelegenheit, vom Boot aus ein erfrischendes Bad im Edersee zu nehmen.

Nach einem Dankeschön an den ersten Vorsitzenden des SCAS "Peter Barie", für den  zur Verfügung gestellten Traditionssegler, machten wir uns auf den Heimweg nach Marburg und Wetzlar. Wir alle waren uns einig, dass ein so schönes Erlebnis bald wiederholt werden muss.

 

Jade - Weser - Port - Cup 2009                                                          

 

 

 * 100 Jahre MSK 1909 Marburg e. V. *

Begrüßung, Totenehrung, Festrede des kommissarischen Vorsitzenden Gerd Bartling.

Zum Lesen auf den Schriftzug klicken.

Bildergalerie

  * 100 Jahre MSK 1909 Marburg e. V.*   *

 

 

Fahrt zum Jade - Weser - Port - Cup 2008

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Besichtigung der Kasematten des Marburger Schlosses im Februar 2008.

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Fahrt zur Traditionssegler - Regatta u. Wattwanderung nach Wilhelmshaven

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Bereits zum dritten Mal nahm eine Abordnung der Marine- und Segelkameradschaft 1909 Marburg e.V. am seit 2002 stattfindenden "JadeWeserPort - Cup" in Wilhelmshaven teil. 20 Mitglieder und Freunde der MSK reisten von Donnerstag, dem 04. bis Sonntag, den 07. Oktober 2007 nach Wilhelmshaven. Um Mitten im Geschehen zu sein, wurden das Feuerschiff "Weser" und das Heimschiff der Marinejugend "Steinbock" als Übernachtungsquartiere ausgewählt. So lag man zusammen mit den 28 Traditionsseglern am Bontekai im Stadthafen.

Am Freitag wurde zunächst eine professionell geleitete vierstündige Wattwanderung zur Insel "Minsener Oog" durchgeführt. Bei 14° Wasser- und 12° Lufttemperatur ein anstrengendes Unterfangen. Doch durch die einzigartigen Eindrücke, die das Watt zu bieten hat, wurden alle Teilnehmer reichlich für die nassen und kalten Füße entschädigt.

Das Auslaufen der Traditionssegler, am frühen Samstag morgen, durch die "Kaiser-Wilhelm-Brücke" (Drehbrücke, die ihren 100. Geburtstag feierte) zur Regatta in die Jade, wurde vom Hauptdeck des Feuerschiffs "Weser" aus nächster Nähe verfolgt. Der Vormittag wurde dann für eine Besichtung des Marinemuseums genutzt. Am Nachmittag wurde bei traumhaftem Wetter an Bord eines Begleitschiffes das Ende der Regatta und das Einlaufen der Segler, durch den Marinestützpunkt 4. Einfahrt, in die Hafenschleuse beobachtet.

Für das Einlaufen in den Stadthafen war die Kaiser-Wilhelm-Brücke wieder der richtige Beobachtungsort. Alle Segler wurden namentlich begrüßt und die großartige Stimmung durch Trommelwirbel untermalt. Das Anlegen der Schiffe wurde von einer Dachterrasse eines mehrstöckigen Wohnhauses am Südstrand verfolgt.

Die Abende wurden in Restaurants und Kneipen mit maritimer Atmosphäre verbracht.

Vor dem Abschied von Wilhelmshaven hatten alle Teilnehmer am Sonntag noch reichlich Gelegenheit, die Traditionssegler an und unter Deck zu besichtigen. Viele Schiffe überraschten dabei mit sehr viel Komfort unter Deck.

Ederseetörn mit Fischkutter am Samstag, dem 07. Juli 2007

Wenn andere an solch einem Datum z.B. heiraten, dann geht die MSK mit Jung und Alt - 15 an der Zahl waren es dieses Mal - auf´s Wasser!

Unser diesjähriger Ederseetörn mit einem Elektro - Kutter, führte von der Steganlage Rehbach durch das Waldecker Becken zur Sperrmauer. Die Stimmung an Bord war super. Nicht nur, weil unser Schatzmeister "Ali" für kühle Getränke gesorgt hatte, sondern auch wegen des tollen Wetters. Außerdem ist die Edersee - Kulisse bei Vollstau einfach traumhaft. (Wann gab es schon mal Vollstau im Juli?) Allerdings machten die kühlen Getränke einen Zwischenstopp an der Steganlage Knoche im Waldecker Becken erforderlich. Kamerad Thomas, der hier seinen Liegeplatz hat, ermöglichte mit seinem Stegschlüssel den notwendigen kurzen Landgang.

Der wunderschöne Tag endete mit einem gemeinsamen Essen, bei Nico und Moni im Restaurant "Fischerhütte" (äußerst empfehlenswert!), in angenehmer und dem Anlaß angemessener Atmosphäre.

Vom Restaurant "Fischerhütte" hat man einen tollen Ausblick über den Edersee, mit den Steganlagen von Rehbach und der Halbinsel Scheid. 

Besichtigungstour im Norden - 28. April bis 02. Mai 2006

Bilder

Eine zwölfköpfige Abordnung unserer Marine- und Segelkameradschaft 1909 Marburg e.V. folgte vom 28. April bis zum 02. Mai 2006 einer Einladung des Marburgers, FKpt. i.R. Klaus Niderehe, zu einer umfangreichen Besichtigungstour nach Wilhelmshaven und Papenburg. Herr Niderehe, der u.a. sehr im "Wattenmeerhaus – Verein" engagiert ist, lebt seit vielen Jahren in Wilhelmshaven.

Die Reise begann am Freitag morgen um 08.00 h auf dem Bürgerhaus - Parkplatz vor dem Kameradschaftsheim in Niederwalgern mit unserem restaurierten VW – Bus (mit Rettungsring am Kühlergrill) und Pkws.

Nachdem Nachmittags die Quartiere auf dem Wohnschiff "Arcona" in Wilhelmshaven bezogen waren, wurde der Ankunftstag am Abend mit einem Fischessen im Brückensalon des ebenfalls am Bontekai in Wilhelmshaven vertäuten Feuerschiffs "Weser" beendet.

Am Samstag folgte planungsgemäß die Besichtigung der Verlade- und Transportanlagen der "Nord - West Oelleitung GmbH" Wilhelmshaven. Angefangen auf der Anlegebrücke, mit den Löschköpfen für Tanker bis 250.000 Tonnen Ladekapazität, über die Rohoel - Tanklager für 1,6 Millionen m³ Rohoel und den Pumpstationen zu den Pipelines ins Binnenland, endete die hochinteressante, fachkundige Führung in der Fernsteuerzentrale des Unternehmens. Aus dieser Zentrale wird der gesamte Rohoeltransport von den Tankern über das Tanklager und durch die Pipelines bis nach Köln und nach Hamburg gesteuert und überwacht. Alle Teilnehmer waren äußerst beeindruckt, mit welchem technischen- und mit welchem Sicherheitsaufwand Rohoel entladen und transportiert wird.

Nach der Besichtigung der Fregatte "Augsburg" am Sonntag vormittag, erlebte die Gruppe, zusammen mit vielen Angehörigen der Besatzung, nachmittags das Einlaufen, das Schleusen und das Festmachen, mit Schlepperhilfe, des Einsatzgruppenversorgers "Berlin". Das Versorgungsschiff Berlin, eines der beiden größten Schiffe der Deutschen Marine, kam von einer fast viermonatigen Ausbildungsreise für Offiziersanwärter und –anwärterinnen aus dem Südatlantik zurück. Es hatte unter anderen Häfen im Sénegal, in Namibia, Südafrika und Brasilien besucht. Zusammen mit den Angehörigen wurde die Gelegenheit "Open Ship" zur Besichtigung des Schiffes wahrgenommen. Nicht nur die Größe des etwa 175 m langen Schiffes beeindruckte alle, sondern auch die Ausrüstung. So befindet sich, unter vielem mehr, ein komplettes Krankenhaus in Container – Sektionen an Bord, das der Größe eines Kreiskrankenhauses entspricht. Das Container – Krankenhaus der "Berlin" kam beispielsweise auch in Indonesien nach der Tsunami – Katastrophe zum Einsatz.

Der Tagesablauf des Montags wurde durch die Besichtigung des "Marinemuseums" bestimmt. Ein fachlich hochqualifizierter Vortrag führte durch die Deutsche Marinegeschichte von Anbeginn in der Mitte 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Dabei wurden der Gruppe interessante Exponate gezeigt und vorgeführt. Etliche ehemalige Schiffe der Bundesmarine konnten bei dieser Gelegenheit von Außen und Innen inspiziert werden.

Am darauf folgenden Dienstag wurde die Rückreise in Papenburg zu einer Besichtigung der "Meyer – Werft" unterbrochen. Ein weiterer Höhepunkt in dem von Herrn Niderehe perfekt organisierten Programm. Es ist schon phänomenal zu sehen, dass zwei riesige Kreuzfahrtschiffe, so um die 300 m lang, in einer einzigen Werfthalle gebaut werden können.

Unsere Reise endete mit einem kleinen Umtrunk bei Klaus Bork in heimischen Gefilden.

Kuttersegeln auf dem Edersee am 15. Juli 2006

Am Samstag, den 15. Juli 2006, war es soweit. Zwölf Kameradschaftsmitglieder/Innen gingen mit vier Gästen am Edersee auf kleine Fahrt.

Der alte Marine - Segelkutter "Herrmann" lag bereits aufgetakelt am Stegkopf des SCAS (Segelclub Asel - Süd), als unsere Crew dort eintraf. Kurze Zeit darauf legte der Zweimaster unter Segel Richtung Osten ab. Die Temperaturen waren hochsommerlich heiß. Es wehte ein frischer Ostwind. Das bedeutete, dass der Wind der Crew, die aus Frauen und Männern aller Altersklassen bestand, direkt ins Gesicht blies. Dafür schien aber die Sonne aus wolkenlosem Himmel herab, was der ohnehin föhlichen Stimmung zu gute kam. Fest im Griff hatte der Vorsitzender Lars Eidem das Ruder des Segelkutters, während die Kreuzkurse durch die Engen des Edersees im Bereich des Zuflußes "Banfe" gingen. Hierbei waren viele Ausweichmanöver, durch den wetterbedingten starken Bootsverkehr, erforderlich. Schließlich endete die Kreuz nach etwa zwei Stunden an den Steganlagen des sogenannten "Fürstentals".

Hier traf man alte Bekannte und lernte neue nette Segler kennen. Zur Abkühlung wurden ein oder mehrere Bäder im See genommen und nach angemessener Liegezeit wurden die Segel erneut gehisst.

Jetzt hieß es Kurs "West"! Mit dem Wind im Nacken pflügte "Herrmann" mit weit ausgebreiteten Schwingen über den Edersee zurück nach Asel - Süd. Dort endete der Törn mit einem zünftigen Grillfest auf dem Clubgelände des Segelvereins. Alle waren sich einig - auch ein kleiner Segeltörn auf dem Edersee ist eine Reise Wert.

Unsere Dank gilt den Mitgliedern des Segelclubs Asel - Süd, insbesondere auch dem Vorsitzenden, die uns großzügig ihren Segelkutter und ihr Vereinsgelände überließen.

Segeltörn im Jisselmeer und Waddensee - 26. bis 31. Juli 2005

Törnbilder

Bereits drei Wochen nach der Einweihung unseres neuen Kameradschaftsheim in Niederwalgern gingen wir wieder mit Gästen auf große Fahrt.
Der Segeltörn mit der 51 Fuß langen Slup "Quo Vadis"
1 durch das Ijsselmeer und die Waddensee von Holland begann am Dienstag, den 26. Juli 2005, in Lemmer. Bei Nieselregen und mittleren Windstärken aus Osten wurde am Mittwoch Nachmittag Makkum erreicht. Hier stand der Besuch des ortsansässigen Yachtclubs auf dem Programm.

Der folgende Tag wartete jedoch mit Nebel auf, sodass sich unser Ablegen und das Ausschleusen in die Waddensee (Westfriesische Inseln) um Stunden verzögerte. Immerhin wurde die Sicht, auf dem Weg durch die Wattfahrwasser zur Insel Texel, nach und nach besser und der mit Radarnavigation begonnene Tag wurde noch etwas sonnig und warm. Am Spätnachmittag wurde im Hafen von "Oudeschild“ auf der Insel Texel festgemacht. So reichte die Zeit noch für einen kleinen Rundgang und eine Pkw – Fahrt über die Insel.

Gegen starken Gezeitenstrom kreuzten wir am darauf folgenden Tag bei Sonnenschein und moderaten Winden nach "Den Helder“ auf (Provinz Nordholland). Hier wollten wir das Marinemuseum besucht werden. Leider machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung, denn kurz nach der verspäteten Ankunft schloss das Museum bereits.

Entschädigt wurden wir Seefahrer dafür am Tag danach, als es mit auflaufendem Strom, 6 Beaufort starkem Westwind und fast durchweg Sonnenschein zur Schleuse ins Ijsselmeer und von dort weiter nach Enkhuizen ging. Ein traumhaftes Städtchen mit vielen historischen Gebäuden und einer herrlichen Hafenatmosphäre.

Viel zu früh mussten wir am Sonntag, den 31. Juli, von dort die Rückreise nach Lemmer antreten. Der Himmel weinte, während die "Quo Vadis“ mit gerefften Schwingen, getrieben vom jetzt 7 Beaufort starken Westwind, mit acht bis neun Knoten über das Ijsselmeer ihrem
Heimathafen Lemmer
entgegenflog.

 Nette Bekanntschaften, ein beeindruckendes Gruppenerlebnis und reizvolle Segeltage konnten wir am Ende der Reise im Logbuch (Schiffstagebuch) vermerken, die von unserem Vorsitzenden und Skipper Lars Eidam gekonnt organisiert und durchgeführt wurde.


 

(1 Gechartert bei www.almare-charter.de)

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